natürlich war unser Urlaub sehr schön und im 2. Teil auch
bewußt erholsam.
Die Auto-Rundreise führte zu den wichtigsten Zielen im
Inneren und an der
Nord- und Ostküste, gut verteilt. Neben 3 längeren
Levada-Wanderungen (mit und ohne Taschenlampe) war besonders die Bergtour zum
höchsten und dritthöchsten Gipfel sehr lohnend, wenn auch wie erwartet
anstrengend. Glück hatten wir genau 1 Woche lang mit dem Wetter. Dann pünktlich
in Canico de Baixo kam der Regen (angeblich seit 30 Jahren das erste Mal Anfang
Oktober), der uns aber nicht abhielt, per Bus weitere Berg- und Küstenausflüge
zu unternehmen. Das Hotel Tropical entsprach genau unseren Vorstellungen:
kleiner, gute Ausstattung, gutes Essen, Super-Meerblick
und Terrassen mit Pools. Bei dem vielen Positiven nur eine kleine Panne: Das
angesteuerte Hotel "Calhau..." in Porto Moniz war dicht, aber mit
Hilfe der Telefon-Nummer fanden wir den Ersatz, fast das beste Haus am Platze.
Alles in allem sind wir sehr zufrieden, sowohl mit dem Urlaubsziel im Allgemeinen
und im Besonderen als auch mit Ihren Empfehlungen und Vermittlungen. Madeira
ist sehr zu empfehlen, Ihr Unternehmen auch. Nächstes Jahr kommen wir wieder.
Herzliche Grüße Bernd Maisel und Marlis Lier.
September 2009
Lissabon
Liebe Frau Hoffmann, liebe Frau Wagner, mit
diesem Beitrag möchten wir uns für die perfekte Vorarbeit für unseren
Urlaub bedanken.Wir möchten von unserer 8-tägigen Lissabon-Reise im Mai diesen Jahres berichten.Die
Anreise nach Lissabon lief ohne Probleme. Vom Flughafen in Lissabon
fährt in kurzen Abständen ein Airportbus für Touristen zu 3 Euro pro
Person, welcher alle wichtigen Punkte in Richtung Innenstadt anfährt.
Auf dieser Strecke liegen die meisten Hotels, welche man in wenigen
Minuten zu Fuß gut erreichen kann. So erreichten auch wir unser Hotel
Mundial, welches in der Nähe vom Rossio liegt. Das besondere an diesem
Hotel ist seine schöne Dachterrasse mit Blick auf den Fluss, die
Unterstadt und die Burg. Auch das Restaurant im achten Stock bietet ein
herrliches Panorama. TIPP! Zimmer im 7.Stock in Richtung Castelo. Wir
hatte einen riesigen Balkon, von welchem man ungestört den Abend mit
einem Glas Rotwein und einem herrlichen Blick auf Lissabons Burg
„Castelo Sao Jorge“ ausklingen lassen konnte. MITTEN DRIN STATT NUR DABEI
Blick vom Balkon des Hotels Mundial
Das
Hotel ist ein perfekter Ausgangspunkt um die Stadt zu erkunden. Alle
wichtigen Verkehrsmittel liegen in unmittelbarer Nähe. So kann man
einerseits mit der attraktivsten aller Straßenbahnen, die Linie 28, die
engen Altstadtgässchen erkunden sowie mit der U-Bahn die Stadtteile von
Campo Grande bis Oriente mit den wichtigsten Sehenswürdigkeiten
erreichen. Wer von Lissabon nicht genug bekommen
kann, dem empfehlen wir die Lisboa Card (lohnt sich besonders, wenn man
viele Museen besichtigen möchte) oder das 24 Stunden Ticket zum
stressfreien Erreichen der Stadtteile (gültig für Straßenbahnen,
U-Bahnen und Bus). Aber auch zu Fuß ist Lissabon gut zu erkunden,
allerdings können einen die sieben Hügel ganz schön ins Schwitzen
bringen.
Tram-Idylle
Die Stadteile im kurzen Überblick (soweit wir sie besucht haben):BAIXA – die UnterstadtSie
liegt zwischen dem Rossio und der Praca do Comercio am Ufer des Rio
Tejo. Es ist das rechwinklig angelegte Geschäfts- und Bankenviertel,
bei welchem die Straßenzüge nach dem Erdbeben um 1755 auf dem
Reißbrett entstanden, doch das können wir geschichtlich leider nicht
bestätigen, da wir damals nicht dabei waren J. Sie sind jedenfalls ein
großartiges Beispiel der Architektur des 18. Jahrhunderts.Oberhalb
der Baixa befindet sich das klassische Einkaufsviertel der Stadt. Von
der Unterstadt gelangt man bequem, ohne ins Schwitzen zu kommen, mit
dem Elevator in die Oberstadt. Hier kann man shoppen, bummeln oder
einfach nur dem Treiben der Stadt zusehen.ALFAMA Sie
liegt südlich der Lissabonner Burg Castelo Sao Jorge und gehörte zu
einem unserer Lieblings-Viertel. Die Burg sollte man unbedingt
besuchen, da sich von hier aus bei schönem Wetter ein fantastischer
Blick über die gesamte Stadt bietet. Des weiteren lohnt ein Besuch der
Kathedrale Se.BAIRRO ALTOHier
tobt das Lissabonner Nachtleben mit zahlreichen Bars. Tagsüber bieten
sich schöne Ausgangspunkte an, man kann in Modelädchen stöbern und
Galerien besuchen.WESTLICHE ALTSTADTHier
befindet sich z.B. der letzte öffentliche Waschplatz. Um ihn zu finden
mussten wir uns etwas abseits der Touristenpfade bewegen. Dafür
gewannen wir einen guten Einblick in das typische Leben der
Einheimischen. Hier kann man in ganz besonderen Maße die Atmosphäre
beim Bummeln durch die entzückenden Gassen Lissabons spüren. Im Nachbarstadtteil Lapa befindet sich der ein und andere Palast, in welchen teilweise Botschaften untergebracht sind.
Abseits der touristischen Pfade
ALKANTARA – nicht zu verwechseln mit ALCATRAZ JAuf dem Weg nach BELEM sollte man einen Abstecher in das Hafenviertel nicht versäumen.Die
Lagerhäuser wurden liebevoll zu Restaurants umgebaut. Man kann schön am
Wasser sitzen und das Essen genießen, jedoch ist es nicht vergleichbar
mit den urigen „Kneipen“ in den Gässchen der Altstadt. Hier befinden
sich weitere Museen für Kulturinteressierte.BELEM UND AJUDAHier gibt es viel Grün, gepflegte Parks, Museen, das Jeronimos – Kloster.Das
Kloster ist das bemerkenswerteste Bauwerk Lissabons und ist ein Muss
für jeden Besucher, besonders der märchenhaft verspielte Kreuzgang hat
uns sehr beeindruckt. Auch das Barkenmuseum können wir weiterempfehlen
und natürlich den Jardim Botanico da Ajuda (botanischer Garten), in
welchen wir sogar einen weißen Pfau sahen.
Kloster Jeronimus einschließlich Barkenmuseum
AUSERHALB LISSABONSHier
lohnt sich ein Besuch des Geländes der Weltausstellung und auf jeden
Fall der Besuch eines der größten „OCEANARIO“s Europas. Wir verbrachten
hier einige Stunden um Fische aus 5 verschiedenen Klimazonen der Erde
zu bestaunen. WAS NOCH WICHTIG IST ZU ERWÄHNEN:-
Wie in fast jeder Stadt mit touristischen Ballungszentren, sollte man
besonders am Rossio die Augen offen und die Taschen zu halten. -
Das Angebot an Rauschmitteln geht weit über Bier hinaus und wird
diskret in der holen Hand angeboten. Es ist immer noch möglich nein zu
sagen oder einfach weiterzugehen. Man wird diesbezüglich keinesfalls
belästigt.- Das Essen ist hervorragend in
kleinen Seitengässchen zu fairen Preisen. Was wir immer wieder
beobachten konnten, dass Gästen ohne Bestellung ein Vorspeisenteller
hingestellt wird, der mitunter den Preis der Hauptspeise überbietet.
Wer das nicht möchte kann den Teller mit einem freundlichen Nein wieder
abräumen lassen.- Ein besonderes
kulinarisches Highlight sind die Köstlichkeiten in den Kaffeehäusern,
besonders lecker rund um den Rossio. Frei nach dem Motto: hier und da
eine bica (eine Art Espresso), Pastetchen, Törtchen – was braucht man
mehr.- Shopping – die größten
Einkaufsparadiese gibt es in Oriente (direkt am Bahnhof) und im Norden
(direkt neben dem Fußball-Stadion von Benfica). Alles ohne Probleme mit
der U-Bahn zu erreichen.Fazit: Lissabon ist eine sehr saubere und sichere Stadt, die man gut zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln bereisen kann.LISSABON – ist auf jeden Fall eine Reise wert!