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Irland

Kurzer Reisebericht der Familien Ott und Schwabe

Im Mai 2009 haben wir aus Anlass des Bergfestes ( 50.Geburtstag ) der beiden Senioren unserer Familien einen lang gehegten Traum verwirklicht :
Eine 3 wöchige Rundreise durch Irland.

Hier ein kleiner Reisebericht :
Da wir mit dieser Art von Urlaub Neuland betraten, haben wir uns mit Aventours
professionelle Hilfe an Bord geholt.
Betreut wurden wir von Nicole Hoffmann – ohne jeden Abstrich eine perfekte Wahl.
Im Vorfeld haben wir uns eingehend mit Land und Leuten beschäftigt.
Eine sehr große Hilfe bei der Planung und vor allem in Irland selbst war ein Reiseführer von Lonely Planet „Irland“.
Das ganze Land in diesen 3 Wochen zu erkunden empfanden wir als zu stressig.
 Deshalb haben wir uns ausschließlich für die Südhälfte entschieden.
Insgesamt 8 Stationen haben wir uns als Gerüst für unseren Trip ausgesucht.
( Sutton – Glendalough – Thomastown – Cork – Bantry – Ennis – Oughterard – Dublin ).
Die größten Bedenken hatten wir vor dem Linksverkehr. Um es vorwegzunehmen, es war unbegründet. Am Flughafen Dublin wurden wir direkt in` s kalte Wasser geworfen. Es war wesentlich einfacher als vorher gedacht. Da ALLE links fahren, kommt man ( eigentlich ) gar nicht auf die Idee rechts zu fahren. Gut, beim Schalten war am Anfang immer mal wieder der falsche Gang drin, aber sonst ... .
Wir haben in den ganzen 3 Wochen keinen neuen Kratzer an das Mietauto gebracht.
... und das trotz manchmal abenteuerlich enger Straßen !
Geholfen hat uns auch die äußerst zuvorkommende und freundliche Art der Iren ( nicht nur im Straßenverkehr ).
Die Straßen sind zwar oft in einem erbärmlichen Zustand und oft kilometerlang von bis zu 3 m hohen, direkt an die Fahrbahn angrenzenden Hecken gesäumt  - aber die Verkehrsdichte ist           ( meist ) gering und LKW` s  sieht man fast nie.
Eine absolute Empfehlung bei den Unterkünften ist das B&B Atlantic Shore in Bantry.
Mrs. Maggie Doyle ist eine Seele von Mensch und machte aus dem eher langweiligen, weil immer gleichen irischen Frühstück ein Erlebnis. Zudem ist die Lage des Hauses top und die Gegend absolut sehenswert ! Unser eindeutiger Favorit !!
 
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Was hat uns am besten gefallen hat :
Natürlich die Landschaft ! Einfach grandios !  Die Meinung wo es denn am schönsten war, waren geteilt. Meine Frau empfand die Wicklow Mountains am schönsten, während mich vor allem das Connemara begeisterte.
Sehr schön waren auch die Halbinseln Sheeps Head, Mizen Head und Beara.
Touristen waren hier eher selten.
Wenn man lange genug sucht und sich informiert ( unser Reiseführer !! ) findet man auch traumhafte, fast menschenleere weiße Sandstrände ohne Strandkörbe, Imbissbuden, Souvenirläden, .... Absolut empfehlenswert ist ein Strand bei Roundstone im Connemara.
Auch wenn die Cliffs of Moher einen Reisebus nach dem andern anziehen, ansehen sollte man sie sich dennoch.
Ein Schmankerl fanden wir etwas weiter südlich : Loop Head. Eine ( fast ) ebenso faszinierende Landschaft, aber ohne Touristen.
Die freundliche, entgegenkommende Art der Iren war ( fast ) überall gegenwärtig.
Für mich als Guinness – Liebhaber waren natürlich die Pubs ein Anziehungspunkt.
Hier haben wir auch die anderen 2 Schwarzen ( Beamish und Murphy`s ) lieben gelernt.
Einen Pub mit Live – Musik musste man in größeren Orten auch nicht lange suchen.
Bei der Auswahl der Pubs half uns der oben erwähnte Reiseführer sehr. Er hat uns selten auf die falsche Fährte gelockt.
Gute Pubs waren ab ca. 22 Uhr dann auch richtig voll. Entsprechend war dann auch die Stimmung.
Als Städte fanden wir vor allem Killarney und Gallway ansehenswert.

Was hat uns nicht gefallen hat :
Das Kochen haben die Iren sicher nicht erfunden. Wer Fastfood mag, befindet sich hier allerdings im Paradies. Es gibt zu jedem und allem Chips ( Pommes ).
Aber es gab auch etwas, was echt gut war : Lamm. Hier haben wir immer richtig gelegen.
Die Straßenausschilderung. Ohne Navi hätten wir uns sicher oft verfahren.

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Was wir beim nächsten mal anders machen werden :

Keine Quartiere außerhalb von größeren Orten. Es mag zwar auf den ersten Blick romantisch sein, so einsam und verlassen auf dem Land, aber tagsüber ist man eh nicht da und wenn man Abends ausgehen möchte muß man sich jedes mal ein Taxi nehmen ( hat uns einige ¤ gekostet ).
Nicht mehr so viele Stationen, dafür längere Aufenthalte.
Keine Auto mehr von AVIS. Darüber jetzt zu schreiben würde Seiten füllen und meinen Adrenalinspiegel hoch treiben !



 Sibylle + Ronald


(Juni 2009)
 
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