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Myanmar
 

Hallo Frau Hoffmann,

 

lang lang ist es gefühlt schon wieder her, dass ich aus Myanmar zurück bin.

Leider wurde ich von meiner Arbeit komplett aufgesaugt, so dass ich erst die Feiertage nutzen konnte die Reise zu nachzubereiten.

Vorab VIELEN DANK für die perfekte Organisation, es war wie immer ein Vergnügen mit Aventours zu reisen J

 

Die Reise selber kann ich nur jedem empfehlen, der mal eine gewisse Zeit „out of the grid“ sein will. Zwar gibt es mittlerweile ein ganz ordentliches Internet und Mobilfunk scheint auch bezahlbar geworden zu sein, aber verlässt man die Hauptstädte, erwartet einen das Leben im Einklang mit der Natur. Aufstehen, wenn die Sonne wach wird  und -Mangels flächendeckendem elektrischen Strom -schlafen gehen, wenn sie beschließt, dass es an der Zeit ist unterzugehen.

Am Nachhaltigsten sind für mich die zahlreichen Begegnungen mit den Menschen.  In einem budistisch geprägtem Land gepaart mit asiatischer Freundlichkeit trifft man auf offene und herzliche Burmesen. Jede Region hat ihre kulturellen Eigenarten und so ist es immer wieder faszinierend, das einfache und harte Leben auf der einen Seite zu sehen und den familiären und sozialen Zusammenhalt auf der anderen Seite zu erfahren. Dass die Leute auch ein kleines Bisschen durchgeknallt sind, kann man im wahrsten Sinne des Wortes beim Ballonfest erleben. Sich unter eine Ballon mit 5 Tonnen darunter hängendem Dynamit zu stellen, zuzusehen, wie die Zündschnur wegbrennt und zu hoffen, dass er rechtszeitig genug an Höhe gewinnt, so dass man nicht zum Aschehaufen mutiert, dazu gehört einiges Gottvertrauen. Nun, ich habe Szenen gesehen, wo genau das nicht geklappt hat. Aber Betel und Reisschnaps scheinen über die Brandwunden hinwegzuhelfen.

 

 

                                

 


 

Mit der burmesische Musik, dem Essen und dem Wein ist es, wie der Reiseführer es sagt…“ man wird sie nicht vermissen“ ;-) In Puncto Essen ist aber sehr positiv der tailändische Einfluss zu vermerken, der sich in der exzellenten Straßenküche äußert.

Zur Organisation der Reise kann ich nur sagen… passt. Toller Guide, sehr gute Abwechslung zw. Kultur und Natur. Interessante und gute Unterkünfte.

Schade, dass man gute 5 Tage an den Flughäfen verbracht hat, da Air Myanmar zwar mittlerweile wirklich immer fliegt, aber fast auch immer mit deutlicher Verspätung (max. 8 h). Doch mit Blick auf die Infrastruktur wird schnell klar, dass es dazu keine Alternative gibt.

Vom Schwierigkeitsgrad aus meiner Sicht max. 1 Stiefel, da es nur leichte Spaziergänge durch die Natur ohne nennenswerte Anstiege oder Hindernisse sind.

Empfehlen kann ich große Dollarscheine mit zunehmen, da der Tauschkurs deutlich besser ist und Dollar sonst sehr selten akzeptiert werden.

Fazit: Für mich eine der besten Reisen, die je unternommen habe.

 

Kurz noch zum Malaysiaaufenthalt. Kuala Lumpur ist ein Moloch des Konsums (technisch und Menschen) und ein echter Kulturschock, wenn man 3 Wochen in Myanmar verbracht hat.

Das Hotel ist perfekt. Blick direkt auf die Petronas. Hier nochmal explizit DANKE J! Die Tower wurden gerade saniert und waren somit nicht betretbar . Aber der Menari Tower ist ein wertiger Ersatz.3 Tage sind für KL mehr als genug.

 

                             

 


Langkawi ist Paradise Island und das gebuchte Resort das Beste der Insel, wie mir immer wieder bestätigt wurde. Nur die Sache mit dem Seaview Appartment. Naja. Ich hatte letzten Endes ein Doppelhäuschen, weit weg vom Wasser (aber man konnte es sehen). Durch die Weitläufigkeit der Anlage gibt es einen Shuttleservice, da das Apartment an 3 Straßen gleichzeitig lag, fuhr ständig eine lautes Shuttle vorbei. In dem Punkt fühlte ich mich ehrlich gesagt von Meierreisen/Hotel nen bissl auf den Arm genommen. Also mein Fazit. Entweder drauflegen und Chalet direkt am Wasser oder das Geld sparen und ein Dungel Apartment buchen. Ach ja. Das Resort ist übrigens das Honeymoon Universe, daher nur für Alleinreisende zu empfehlen, wenn sie die mitleidigen Blicke am Frühstückstisch und die ständige Frage „where is your women“ mit Humor nehmen können :-) Dennoch war diese Woche ein herrliche Erfahrung, die ich nicht missen möchte.

 

 

 


 

Viele Grüße aus DSD

 

Steffen K.

(November 2011)
Myanmar Reise mit Diamir Erlebnisreisen

 
Thailand & Myanmar
 
Hallo Frau Hoffmann,
hier nun ein Bericht zu meiner Reise durch Thailand und Myanmar, welche ich im Rahmen einer Gebeco Rundreise besuchte.
Bereits  Bangkok, die quirlige Metropole am mächtigen Chao Phraya, die zwischen Traditionen und Moderne gefangen zu sein scheint, wartet allein schon mit unzähligen Sehenswürdigkeiten, die es zu erkunden gilt.  Auch wenn völlig überlaufen, beeindruckte mich der alte Königspalast,  mit der Tempelanlage Wat Phra Kaeo besonders. Darüber hinaus gibt es, fernab der klassischen Touristenattraktionen, ein völlig anderes, weniger hektisches Bangkok – die Klongs. Die meisten dieser Kanäle, die früher die Lebensadern der thailändischen Hauptstadt bildeten, wurden in den vergangenen Jahrzehnten zwar zugeschüttet, in Thonburi sind viele der Klongs aber noch erhalten geblieben. Während der Fahrt mit einem der lauten Longtailboote, durch die unzähligen Wasserstraßen, bekommt man einen Einblick in das Leben der Bewohner, die oft in alten verwitterten Holzhäusern wohnen, die teilweise auf Pfählen im Wasser stehen. Lediglich einen Katzensprung vom Bangkok des 21. Jahrhunderts entfernt, mit vollgestopften Straßen während der Rush Hour und unbezahlbaren Apartments in Hochhäusern, scheint die  Zeit in den Klongs stehengeblieben zu sein. Alles spielt sich auf und im Wasser ab – Händler fahren durch die Kanäle und verkaufen von Boot zu Boot die unterschiedlichsten Waren, Frauen waschen am Ufer Wäsche und Kinder schwimmen in der braunen Brühe.
Besonders beeindruckt war ich und zu empfehlen ist die allabendlich stattfindende Kulturshow „Siam Niramit“. Bei dieser aufwendigen Show wird eindrucksvoll die Kultur und Geschichte Thailands dargestellt. Die Aufführung besticht durch die ständig wechselnden farbenfrohen Kostüme, der mehr als 150 Darsteller, die verschiedenen Bühnenbilder, sowie unzähligen Spezialeffekte und Tiere, die Teil der Show sind.
 
 
 
 
                                               
                                      
 
 
 
Nach zwei Tagen in der vielfältigen Hauptstadt, die oft nur auf ihr Nachtleben reduziert wird, in der Wellblechhütten dicht an riesigen pompösen Shoppingmalls stehen, sich unweit von gepflegten Parkanlagen der Müll unter Brücken türmt und sie vielen Klischees gerecht wird und trotzdem aber auf ihre eigene Art reizvoll ist, machten wir uns auf die Reise nach Ayutthaya. Wie riesig die Metropolregion Bangkok ist, wird einem während der Fahrt aus dem Stadtzentrum gen Norden bewusst. Nach mehr als 45 Minuten Fahrt, über Schnellstraßen, säumen immer noch links und rechts der Straße Trabantensiedlungen, mit modernen Hochhäusern, aber auch unzählige Neubau-Ruinen, die seit der Wirtschaftskrise sich selbst überlassen wurden.
Bis Mitte des 18.Jahrhunderts war die heutige Stadt Ayutthaya Hauptstadt des siamesischen Königreichs und mit schätzungsweise 1 Million Einwohnern die prachtvollste Stadt Südostasiens, bevor sie 1767  von den Birmanen fast völlig zerstört und die Hauptstadt nach Thailand verlegt wurde. Die im gesamten Ort verteilten Trümmerhaufen, aber auch noch erhaltenen und teilweise restaurierten Tempelanlagen und Paläste, zeugen von der einstigen Größer und dem Glanz Ayutthayas. Nach dem hektischen Treiben und den Massen an Besuchern in einigen Tempelanlagen Bangkoks, weiß man sofort die Ruhe zu schätzen, die in den Ruinen vorzufinden ist.
Seelenruhig geht es ebenfalls in den alten Ruinen des Geschichtsparks der Stadt Sukhothai zu, die weiter nördlich liegt und im 13.und 14.Jahrhundert Hauptstadt des gleichnamigen Königreiches war. Hier beeindruckten mich besonders die alten riesigen Buddha-Statuen.
Die Reise führte weiter nach Chiang Mai, der zweitgrößten Stadt Thailands, welche  im Vergleich zu Bangkok aber ein Provinznest ist, was aber keinesfalls bedeutet, dass sie nichts zu bieten hat. Aber hier galt es erst einmal eine kleine Auszeit von Tempelbesichtigungen zu nehmen.  Die tropischen Urwälder in der Region loht es zu besuchen. Wir haben im Maesa Elephant Camp auf dem Rücken der Dickhäuter eine Tour durch den Dschungel und eine Floßfahrt auf dem Maesa Fluss unternommen. Die Vorführung im Camp, in der Elefanten Fußball spielten und Bilder malten, missfiel mir hingegen sehr!  Ich mag es einfach nicht, wenn Tiere vorgeführt und zu Kunststücken gezwungen werden!
Ein Besuch bei verschiedenen Volksstämmen in den kühlen Bergregionen gab einen kleinen Einblick in  ihre doch noch teilweise traditionelle Lebensart, die so gar nichts mit dem hecktischen Alltag der Thais in Bangkok zu tun hat.
       
                                 
 
Der Grenzübertritt in Mae Sai, dem nördlichsten Ort Thailands, ins burmesische Tachilek dauerte zwar 1 Stunde, verlief jedoch völlig problemlos, was ich so eigentlich nicht erwartet hatte. Noch nicht einmal das Gepäck wurde kontrolliert. Ein kurzer 10 minütiger Flug brachte uns im Anschluss nach Kengtung, von wo aus wir in den darauffolgenden zwei Tagen die ethnischen Minderheiten in der weiteren Umgebung besuchten. Beide Flughäfen waren sehr abenteuerlich und kein Vergleich zu den Airports, die ich bis dato kannte. Sicherheitskontrollen gab es praktisch keine. Überall häufte sich der Müll. Anzeigetafeln gab es  keine, von Computern beim Check-In ganz zu schweigen. Die Maschine der Yangon Airways machte aber einen sicheren Eindruck. Schon während des kurzen Fluges konnte ich sehen, dass die Region so gut wie nicht besiedelt ist. Die kleine Stadt Kengtung selbst hat bis auf ein paar Klöster nicht viel zu bieten, weshalb sich dort kaum Touristen hin verirren und unsere Gruppe vermutlich die einzigen Ausländer im Ort waren. Die ethnischen Gruppen und Volksstämme leben weit abseits der Stadt, in den Bergen und sind nur über Straßen zu erreichen, die den Namen „Straße“ gar nicht verdienen. Der Besuch musste zuvor durch die örtliche Polizeibehörde genehmigt werden. Bis ins Dorf selbst aber geht es oft nur zu Fuß, bergauf und bei glühender Hitze. Im Dorf der „Ann“ angekommen, wurden wir freundlich begrüßt und übergaben die mitgebrachten Kekse für die Kinder und Hygieneartikel für die Erwachsenen. Die Bewohner, welche Animisten sind, leben in einfachen kleinen Holzhütten, die nur einen Raum haben, in dem alle Familienmitglieder schlafen. Im Dorf selbst fehlt jegliche Infrastruktur. Für uns Europäer unvorstellbar so zu leben.
Am nächsten Tag besuchten wir noch ein Dorf der Akha, bevor wir wieder zum Kengtung Airport fuhren und nach Heho flogen. Bereits vormittags wurde uns mitgeteilt, dass unser Flug mit Yangon Airways gestrichen wurde, da der Fluggesellschaft die Lizenz entzogen wurde. Hinter vorgehaltener war zu erfahren, dass dies wohl passierte, weil der Inhaber sich für die Opposition stark machte. Der Flug für diesen Tag und alle noch folgenden wurden aber problemlos auf die der Air Bagan umgebucht. Diese Airline gehört einem reichen Burmesen, der seinen Reichtum durch Waffengeschäfte mit der Regierung zu verdanken hat.
Vom Flughafen Heho ging es direkt an zum Inle See, der ganz klar ein Highlight dieser Reise war. Das traumhafte Hotel, was mitten im See auf Pfählen steht und auch diesem dubiosen reichen Burmesen gehört, erreichten wir erst bei völliger Dunkelheit. Umso überwältigender war der nächste Morgen, als man die gesamte Hotelanlage sehen konnte. Berühmt ist der Inle See für seine Einbeinruderer, sowie für die schwimmenden Dörfer und Gärten. Das Leben der Menschen ist völlig auf den See ausgerichtet. Außergewöhnlich ist die Technik der Einbeinruderer, die mit einem Bein auf dem Heck ihres Bootes stehen und mit dem Anderen das Ruder umschlingen, womit sie beide Hände zum Fischen frei haben. Bereits viele der Jüngsten beherrschen diese Art des Ruderns schon. In einem kleinen Dorf im See besuchten wir auch einige Padaung, die besser als Langhalsfrauen bekannt sind. Mancherorts werden diese regelrecht als Attraktion zur Schau gestellt – gegen Gebühr versteht sich. Das war bei uns jedoch nicht der Fall, auch wenn die Frauen und jungen Mädchen, mit ihren schweren Ringen um den Hals den Eindruck machten, als warteten sie auf Touristen, waren sie nur zu Anfang ein wenig zurückhaltend und scherzten nach ein paar Minuten sogar mit uns – ohne dass auch nur ein Geldschein den Besitzer gewechselt hat. Zum Abschluss fuhren wir noch zu den schwimmenden Gärten, in denen die unterschiedlichsten Gemüsesorten angebaut werden.
Am nächsten Tag besuchten wir noch vor dem Weiterflug nach Mandalay für einen kurzen Augenblick eine Hochzeit, die in solchen Kulturkreisen standesgemäß etwas größer  ausfallen, als bei uns in Deutschland.
 
 
 
 
Am Mandalay International Airport angekommen, war ich sehr erstaunt über diesen modernen neuen Flughafen, der eigentlich für Starts u. Landungen großer Maschinen konzipiert wurde, die Zulassung dafür aber nicht erhalten hat und somit von dort aus fast ausschließlich nur Inlandsflüge bedient werden. Auch das gesamte Stadtbild der zweitgrößten Stadt Myanmars zeigte sich weitaus moderner und westlicher, als die Tage zuvor die Region Kengtung oder Heho und die Dörfer im Inle See. Ähnlich wie in Vietnam sind die Straßen vollgestopft mit Mopeds, in den Einkaufstraßen gibt es dutzende von Handyläden und überall blinkt Leuchtreklame. Das Stadtbild Mandalays prägen aber die Mönche – allein 75000 zählt die City und die gesamte Division schätzungsweise 250000! Durch die hohe Anzahl an Mönchen im Stadtgebiet, gibt es nicht genug zu „erbetteln“, deshalb wird eine Vielzahl von ihnen jeden morgen mit Bussen aus der Stadt heraus ins Umland gefahren, dass diese sich dort ihre tägliche Ration an Reis und Speisen erbetteln können. Riesig ist die Auswahl an Sehenswürdigkeiten, die Mandalay und die Region zu bieten haben. Bereits kurz nach 6 Uhr besuchten wir die Mahamuni-Pagode, die die bedeutendste Buddha- Statue Burmas beherbergt und zu dieser Tageszeit bereits völlig überfüllt war. Viel ruhiger und entspannter ging  es hingegen in der Kuthodaw-Pagode zu, die als größtes Buch der Welt gilt. In 729 pavillonartigen Tempeln befindet sich jeweils eine Marmorplatte, auf denen die Lehre Buddhas steht. Weiterhin besichtigten wir im Stadtgebiet noch das hölzerne Shwenandaw-Kloster, den Mandalay Hill und eine Blattgold Werkstatt, in der man einen Eindruck bekam, wie mühselig die Herstellung dieser kleinen dünnen Blättchen eigentlich ist, die auf manch Buddha-Statue 15cm dick kleben. Im Anschluss fuhren mit einem alten Schiff auf dem Irrawaddy (Ayeyarwady) nach Mingun. Dort sollte Ende des 18.Jahrhunderts mit der 150m hohen Mingun-Pagode die größte Pagode der Welt errichtet werden. Der Bau wurde jedoch nie vollendet und durch ein schweres Erdbeben im 19.Jahrhundert fast völlig zerstört. Seit dem gilt sie als der größte Ziegelhaufen der Welt. Nur einen kurzen Fußmarsch entfernt, befindet sich ein weiterer Rekord – die Mingun Glocke. Sie ist mit einem Umfang von 15m und einem Gewicht von 90 Tonnen die größte intakte und funktionierende Glocke der Welt. Flussabwärts befindet sich mit der ehemaligen Hauptstadt Sagaing   das  buddhistischste Zentrum Myanmars. Schon aus der Ferne sieht man den mit Pagoden übersäten Hügel von Sagaing. Hier gibt es 600 Klöster, in denen mehr als 6000 Mönche leben. Besonders stark vertreten sind dort  und in Mingun aber auch die Souvenirverkäufer, zumeist Kinder, die einem mitunter in Scharen auf Schritt und Tritt verfolgen. Auch wenn oft gute Nerven gefragt sind und man nichts bei den aufdringlichen Händlern kauft, nehmen sie sich trotzdem Zeit für ein kurzes Gespräch, in dem sie über ihre schwierigen Lebensverhältnisse berichten. Durch den Kontakt mit den Touristen, sind besonders die jungen Souvenirverkäufer sprachlich bewandert und beherrschen die Grundkenntnisse mehrerer Sprachen. Somit  ist es kein Problem, sich mit einigen auch auf Deutsch zu unterhalten. Erschreckend ist aber teilweise das Alter der Kinder, die  versuchen alte vergilbte Postkarten und kitschige Mitbringsel an die Touristen zu verkaufen. In besonders großen Scharen sind sie in Amarapura, an der längsten Teakholzbrücke der Welt, der U-Bein-Brücke anzutreffen, die es empfiehlt vom Wasser aus bei Sonnenuntergang zu besichtigen, wenn die untergehende Sonne sie in ein besonders stimmungsvolles Licht taucht.
 
 
 
 
 
 
Mit einem Schiff, das unsere Gruppe von 9 Personen für sich allein hatte und die Bezeichnung „Seelenverkäufer“ verdient hatte, fuhren wir weiter nach Bagan. Entgegen einiger Berichte in Reiseführern oder im Internet, fand ich die fast 12 stündige Fahrt auf dem Irrawaddy weniger spektakulär, da die Ufer so gut wie gar nicht besiedelt sind und es kaum etwas zu sehen gibt. Somit nutzte ich die Zeit zur Erholung und schlief. Da das leibliche Wohl auch nicht zu kurz kommen durfte auf dieser Bootsfahrt, wurde selbstverständlich auch für uns gekocht – im Maschinenraum, wo ich es, aufgrund des Höllenlärms, dem Gestank von Dieselabgasen und der stickigen Luft nicht länger als einen kurzen Augenblick ausgehalten habe.
Dass sich vielerorts auf den Straßen Myanmars der Müll türmt, ist kein Geheimnis. Bagan ist da aber eine Ausnahme und die historische Königsstadt  war mit ihren sauberen Straßen und gepflegten Grünanlagen der sauberste Ort des Landes, den wir während der Rundreise besucht haben. Die Stadt am Ufer des Irrawaddy, einst Hauptstadt des burmesischen Reichs, ist mit ihren 2217 Tempeln und Pagoden einer der beeindruckendsten Orte Myanmars und sicher einer der Höhepunkte jeder Reise. Vielleicht trifft man auch deshalb hier, im Gegensatz zu anderen Regionen, auf besonders viele Touristen, die sich seltsamerweise trotz körperlicher Gebrechen die riesigen Ziegelbauten hinauf quälen. Selbst als gesunder Tourist hat man teils mühe die steilen schmalen Treppen zu bezwingen, die auf die einzelnen Terrassen der Pagoden führen. Oben angekommen, werden die Anstrengungen mit einem einzigartigen Blick über die Pagodenfelder belohnt, welche sich über eine Fläche von 36 km² erstrecken.
Letzte Station der Reise war Rangun, die größte Stadt des Landes, in der es hecktisch und laut zu geht. Das Stadtbild ist vielerorts immer noch von englischen Kolonialbauten geprägt. Neben dem berühmten Scott Market, der Sule-Pagode und der Kyau-Htat-Gyi-Pagode, mit ihrem 70m langen liegenden Buddha, stand zum krönenden Abschluss die  Shwedagon Pagode auf dem Programm, die als Wahrzeichen Myanmars gilt. Fast unwirklich erstrahlt die mit einer Höhe von 90m und schätzungsweise 60 Tonnen Gold überzogene Pagode aus der Ferne. Nach dem Betreten der riesigen  Plattform,  auf der die Pagode mit weiteren unzähligen Tempeln, Schreine und Andachtshallen thront, war ich schier überwältigt, von diesem beispiellosen 2000 Jahre alten Sakralbau. Die Shwedagon Pagode und die dort gesammelten Eindrücke sind nur schwer zu beschreiben – man muss sie selbst gesehen haben und ihr Besuch sollte immer der Abschluss einer Myanmar Reise sein, stellt sie doch alle anderen bis dahin besichtigten Bauwerke in den Schatten.
Ich muss offen zugeben, dass ich mir vor dem Buchen dieser Reise einige Gedanken darüber gemacht habe, wie es wohl sein wird, das unbekannte Myanmar zu bereisen, ein Land das seit Jahrzehnten unter einer Militärherrschaft zu leiden hat für das Massentourismus ein Fremdwort ist. Die Bedenken waren jedoch völlig unbegründet, Militär war lediglich zweimal auf den Straßen zu sehen und die Burmesen scheinen das freundlichste Volk der Welt zu sein, die begeisternd die Touristen empfangen. Es ist zu Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, in Restaurants zu speisen, die manchmal den Flair einer KFZ-Werkstatt haben oder durch Straßen zu laufen, in denen auf der linken Seite alte heruntergekommene Häuser stehen und auf der rechten Straßenseite mit Tonnen von Gold überzogene Pagoden im Sonnenlicht erstrahlen. Aber genau die Ursprünglichkeit, die unzähligen  Kulturschätze, die tiefe Verbundenheit zum Buddhismus, die traditionelle Kleidung und die Zufriedenheit der Menschen, machen Myanmar so einzigartig. Es bleibt nur zu hoffen, dass es sich all das noch lange bewahren kann!

Oliver Vogel
November/Dezember 2010 
 
 
 
 
 
Dubai Hongkong
 

Hallo Frau Hoffmann,

nun kommt der versprochene Bericht mit ein paar ausgewählten Höhepunkten unserer Mai-Reise.

Vorweg ein herzliches Dankeschön für die umfassende Beratung bei unserer Urlaubsplanung.

Dubai Mai 2011

Mit der Lage, Ausstattung und vor allem dem Frühstück des ausgesuchten Hotels waren wir sehr zufrieden.

Die in Dubai verbrachten 5 Tage waren unseres Erachtens auch völlig ausreichend für diese Stadt. Man konnte in dieser Zeit locker das Wichtigste sehen.

Beeindruckend  fanden wir das höchste Gebäude - den Burj Khalifa und den grandiosen Blick von oben. Bei dem heißen Klima suchten wir natürlich die Shopping-Malls gerne auf. Diese ließen keine Wünsche offen. Neben diversen Geschäften gab es dort auch Unterhaltungsangebote sowie eine große Auswahl an gutem Essen. Eine besondere Erwähnung verdient an dieser Stelle das eingeschossige Einkaufszentrum - Ibn Batutta. Hier erlebten wir ein neuartiges Einkaufserlebnis, bei welchen wir 6 Zonen „bereisten“. So konnten wir Produkte aus China, Andalusien, Persien, Indien, Tunesien und Ägypten kaufen.

Jeden Abend versammelte sich eine Unmenge von Touristen, natürlich auch wir an einem künstlichen See (vor der Dubai Mall), um die Wasserspiele zu bestaunen. Dies ist eine sehr kurze, aber nette Angelegenheit.

Für viele Besucher gehört auch die Besichtigung der großen Hotels zum Programm. Das war für uns nicht von Interesse und wurde entsprechend auch ausgelassen.

Gerne verwöhnten wir unseren Gaumen an den vielen Essenständen und im Restaurant. Das Preisniveau liegt ähnlich wie in Deutschland.

Für unsere Erkundungstouren / Entdeckungstouren nutzten wir hauptsächlich das sehr billige, saubere und schnelle U-Bahnsystem. Sehr erstaunt waren wir über die klimatisierten Bushaltestellen, welche überall entstehen. Überhaupt ist noch sehr, sehr viel im Aufbau. Günstig sind aber auch Taxifahrten. Mit einem Wassertaxi (Abra) überquerten wir mit vielen Einheimischen den Dubai Creek. So mischten wir uns unter „das Volk“. Erwähnenswert ist auch der Besuch des Dubai- Museums, welches uns einen sehr guten Einblick in die Geschichte Dubais gab.

 

Unser Fazit:

Dubai ist eine Stadt der Superlative mit herausragender Architektur. Alles ist sehr sauber, sehr künstlich und leider auch sehr steril. Deshalb vermissten wir dort leider sehr viel an Atmosphäre / Flair. Alles in allem  - ein netter und ausreichend langer Aufenthalt.

 

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Hongkong im Mai 2011

Die Lage des gebuchten Hotels, inmitten von Kowloon, war optimal.

Mit nur einem Purzelbaum befanden wir uns auf der Nathan Road – einer bunten Glitzerwelt des Konsums.

Außerdem begann ganz in der Nähe schon das „alte“ Kowloon – hier ist das Leben alltäglicher, hier zeigt sich Hongkongs Alltagsgesicht, hier ballt sich das Leben auf engsten Raum – und wir waren mittendrin! Abends zogen wir oft los und ließen uns durch die Nacht treiben, vorbei an Werbetafeln, geblendet von Neonlichtern, die Nase umgarnt von fremden Gerüchen. Hier konnten wir ursprüngliches und leckeres Essen genießen. Trotz Dunkelheit und mitten im Schmelztiegel der Nationen fühlten wir uns stets sicher.

In den 8 Tagen pendelten wir natürlich auch oft mit einer Star Ferry - dem schwimmenden Wahrzeichen der Stadt, zwischen Kowloon und Hong Kong Island. Alle anderen öffentlichen Verkehrsmittel wurden von uns natürlich auch genutzt.

Da Hongkong verkehrstechnisch neue Wege geht, zog uns ein Ausflug zu den „Central-Mid-Levels-Escalator“. Dies ist die längste überdachte Rolltreppe der Welt (ca. 800m, bestehend aus mehreren Abschnitten). Statt mit dem Auto fährt man hier mit der Rolltreppe zur Arbeit oder aber in sein an den Hängen gelegenes Wohnviertel. In den unteren Abschnitten befinden sich Restaurants, Bars und Geschäfte, die zum Einkehren einladen. Kulinarisch ist in den vielen Gassen die ganze Welt vertreten. Es bot sich uns eine faszinierende Mischung aus westlicher und chinesischer Kultur.

Wenigstens einen Abend sollte man am Public Pier einplanen.

Von der „Waterfront“ bot sich uns eine der spektakulärsten Attraktionen der Stadt: der überwältigenden Blick auf die Skyline des gegenüberliegenden Hong Kong Island. Besonders abends und nachts ist der Anblick der Kulisse vom Finanz- und Geschäftsviertel unvergesslich. Jenseits des schimmernden Wassers breitet sich dann ein glitzerndes Lichtermeer aus. „Symphony of Lights“ heißt dort die Show, welche täglich ab 20:00 Uhr ca. 18 Wolkenkratzer bunt erstrahlen lässt.

An einem schönen, sonnigen Tag wollten wir hoch hinaus und so machten wir einen Ausflug zum Victoria Peak

Zu diesem höchstgelegene Aussichtspunkt gelangten wir natürlich mit der nostalgischen Zahnradbahn, welche seit fast 100 Jahren in Betrieb ist. Oben angekommen bot sich uns bei klarer Sicht ein traumhafter Blick über die Stadt. Doch der absolute Höhepunkt des Tages war der Blick vom Victoria Tower. Das Häusermeer der Großstadt, der riesigen Hafen und die grünen Hügel im Norden lagen uns zu Füßen.

Hongkong hat auch grüne Seiten. Es gibt mehrere Parks, welche zum Entspannen einladen. So zum Beispiel der schön angelegte Hong Kong Park.. Wir suchten dort das „Flagstaff House“ auf, welches heute der älteste noch original erhaltene Kolonialbau dieser Stadt ist. In diesem Gebäude befindet sich u.a. das „Flagstaff Museum of Tea Ware“. Für mich als Teeliebhaber – ein MUSS.

Märkte sind wie überall in Asien Anziehungspunkte. Nicht weniger als 6 Märkte kann man bei einem Spaziergang durch die Kowloon.Bezirke. Yau Ma Tei und Mong Kok besichtigen. Wir schauten uns ALLE an. Besondere Beachtung schenkte ich dem Jademarkt. Das Angebot dort war riesig, die Auswahl fiel schwer. Mit ein paar neue, schöne Schmuckstücken verließen wir zufrieden den Markt.

Im südlichen Hongkong Island befinden sich viele Badebuchten und kleine Fischerdörfer. An einem Sonnentag machten wir einen Ganztagsausflug in den ca. 87 ha großen Ocean Park. Es gibt dort Spielplätze, Wassergärten, Aviarien, Reptilien- und Schmetterlingshäuser und das größte Ozeanarium Asiens. Im Zoo kann man die Riesenpandabären bestaunen. Eine besondere Attraktion ist die 1,4 km lange Seilbahn, die beide Parkebenen miteinander verbindet.

Auf Lantau Island besichtigte wir eines der wichtigsten buddhistischen Heiligtümer der Welt, die riesige Buddhastatue des Tian Tan Buddhas. Er sitzt lächelnd auf einem zwölfblättrigen Lotusthron. Der gesamte Klosterkomplex Po Lin Monastery (Kloster des kostbaren Lotus) ist sehr reich an prachtvollen Gebetsräumen und  –hallen.

Die „New Territories“ standen bei uns auch auf dem Plan. Unser Hauptziel war „Sha Tin“ und dort - der Tempel der 10 000 Buddhas. Schmale Fußwege, steile Pfade und Treppen führten zur Haupthalle. Auf diesem Weg begleiteten uns viele Buddhas mit ihren Blicken und einem Lächeln im Gesicht. Wohin man auch schaute -  Buddha war allgegenwärtig. Es sollen sich  mittlerweile fast 13.500 Figuren in der Tempelanlage befinden, welche den „Erleuchteten“ auf die verschiedensten Arten darstellen. Oben angekommen – steigerte sich die Begeisterung noch. Die Innenwände der Tempelhalle sind ringsum von der Bodenleiste bis zur Decke mit kleinen Buddha-Figuren, welche in kleinen Kästchen sitzen, bestückt. Der Platz um die Haupthalle des Klosters ist von zahlreiche Schreinen und Altären umgeben. Hinter der Haupthalle führt ein weiterer Weg zu den Klostergebäuden der Mönche.  Dort stehen weitere Tempelschreine. Von Oben genießt man eine grandiose Aussicht über die Hochhäuser von Sha Tin hinweg auf die umliegenden Berge.

Das Lächeln der vielen Buddhas habe ich bis heute nicht vergessen.

Eines Tages kommen wir wieder  - mit noch mehr Zeit.

Fazit: Hongkong - diese glitzernde Metropole -  ist nicht nur eine Reise wert!

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Schöne Grüße

Helgo Börner & Cornelia Hildesheim

Mai 2011
 
 
Malaysia
 

Hallo Frau Hoffmann,

nach 5 Jahren zog es uns mal wieder nach  Malaysia. Diesmal wollten wir die Insel Borneo entdecken und eine Woche Kuala Lumpur durfte auch nicht fehlen.

Hier kommt wie versprochen ein „kleiner“ Bericht unserer Reise: Sabah – Sarawak - Kuala Lumpur.

 

Die ersten Tage erholten wir uns im idyllisch gelegenen Nexus Hotel auf Sabah. Der Strand war ein Traum – über 6km lang und die Wasserqualität im Meer war bestens.

Im Anschluss daran begann unsere kleine Borneo RR in Sarawak’s Hauptstadt Kuching. Wir waren eine amüsante  Reisegruppe, bestehend aus 4 Paaren.

Hier ist ein kleiner Auszug unserer schönsten RR-Erlebnisse:

Wir besuchten das Semenggoh Rehabilitationszentrum, in welchem  Orang Utans ausgewildert werden. Es war sehr beeindruckend diese Tiere so nah und doch so frei erleben zu dürfen. Alle Besucher verhielten sich ganz still. So konnten wir die Atmosphäre besonders gut spüren und tolle Bilder machen.

Ein weiterer Höhepunkt waren die Wanderungen im  Bako Nationalpark.

Mit dem Boot fuhren wir bis zum Eingang des NP. Man kann dort 16 unterschiedliche lange Wege erwandern. Die Wanderungen waren teilweise sehr anstrengend und die dort herrschenden tropischen Temperaturen machten uns manchmal zu schaffen. Aber es lohnte sich wirklich. Hier kamen wir der Natur sehr nah.

So begegneten wir z.B. einen Rudel Javaneraffen, Wildschweinen, Schlangen, einem Faultier, Schlammspringern, einen Schwarm nicht stechender Bienen und wir hatten die Möglichkeit akustisch über 550 Vogelarten zu hören. Ich glaube Letzteres ist ein sehr schwieriges Unterfangen. Zu meiner Freude sahen wir auch Nasenaffen - aus nächster Nähe. Es gab im NP unendlich viele Pflanzen, welche wir noch nie zuvor gesehen hatten. Es war wirklich ein spannender und sehr informativer Tag.

 

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Natürlich durfte während dieser Reise eine Begegnung mit dem Stamm der Iban nicht fehlen. Bis zum Langhaus war es ein langer Anfahrtsweg. So fuhren wir einige Stunden mit dem Auto und wechselten später in ein einbaumähnliches Boot. Die Bootsfahrt auf dem teilweise von Dschungel überwachsenen Fluss war traumhaft.

Im Langhaus, in welchen 13 Familien wohnten, wurden wir herzlich vom Stammesführer / Oberhaupt begrüßt. Es gab Tee und ein leckeres, reichhaltiges Essen. Dann wurden die Geschenke an die Gastgeber überreicht. Bis zum kulturellen Teil blieb uns noch etwas Zeit. Wir naschten schon mal vom Reiswein / Palmwein / Reisschnaps - was auch immer es war. Dann gingen wir zum traditionellen Teil über. Es wurden Tänze aufgeführt und Trachten getragen. Es wurde gesungen, musiziert und geklatscht. Auch die kleinen Kinder trommelten im Takt. Später mussten auch wir das Tanzbein schwingen. Es wurde viel gelacht und wir hatten viel Spaß. Und das alles war fast ohne sprachliche Verständigung möglich. Übernachtet haben wir auf Matratzen und unter einem Moskitonetz – auf der Terrasse. Der nächste Vormittag gewährte uns weitere Einblicke in das Leben der Dschungelbewohner.

Nach diesen tollen Erlebnissen erholten wir uns ein paar Tage am Damai Beach und dachten noch oft an die Zeit im Langhaus zurück. Wir sind zu folgender Erkenntnis gelangt:

Durch die vielen Stunden, welche wir dort im Dayak-Langhaus verbrachten, wurde uns etwas mehr Einblick in das Leben der Halbnomaden gewährt.

Der Aufenthalt wurde natürlich auch deshalb zu einem unvergesslichen Erlebnis, da unser einheimischer Führer aus diesem Familienverband stammt.

Wir werden uns immer an dieses Erlebnis erinnern, denn es war eine tolle Erfahrung und eine unvergessliche Zeit.

Im Anschluss an die RR ging es ja noch für ein paar Tage nach Kuala Lumpur.

Dort ließen wir alles ganz entspannt angehen und mischten uns unter das Volk. Wir aßen lecker in Foodmalls und bummelten durch Chinatown. In Lidl India besuchten wir zum wiederholten Mal das größte, am reichsten verzierte und älteste Hindu-Heiligtum in ganz Malaysia, den Sri Mahamariamman-Tempel, der uns stets fasziniert.

Auf Touristen eingestellt ist man im Pasar Seni (Central Market). Dieses sehr schöne Marktgebäude wurde zu einem Einkaufs- und Kulturzentrum umgestaltet. An den Garküchen - den Hawker Stalls gab es für uns wieder einige Leckerbissen. Nach einer Stärkung kauften wir ein paar Geschenke und vor allen Dingen Tee. Tee aus den Cameron Highlands, denn  der unsere war schon seit Jahren aufgebraucht. Zum Schluss steckten wir unsere Füße in ein Wasserbecken, wo sie von Fischen „bearbeitet“ wurden. Das war eine lustige Angelegenheit.

Die Petronas Twin Towers sahen wir uns diesmal nur von Außen an. Vor dem neuen Aquarium (Aquaria KLCC) machten wir wieder kehrt, da man dort von den Touristen wesentlich höhere Eintrittspreise verlangte.

Wir wanderten auf den Pfaden eines Stücks gut erhaltenen Regenwaldes (mitten in der Stadt) zum Fernsehturm.

Vom 421m hohen Turm machten wir tolle Bilder. Ein Audiogerät erklärte uns die Aussichten und die Geschichte der Stadt.

Natürlich statteten wir auch den Lake Gardens einen Besuch ab.

Ein besonderer Höhepunkt war für uns der farbenprächtige Vogelpark.

Dann hieß es leider Abschied nehmen von Kuala Lumpur - aber es ist schließlich kein Abschied für immer. Wir kommen wieder.

 

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Eines können wir mit Sicherheit sagen: Den Reiz der Stadt macht zweifellos neben den vielen Sehenswürdigkeiten auch die Begegnung mit dem bunten Gemisch der Menschen aus.

 

Viele Grüße

Helgo B. & Cornelia H.

 
September 2010
 
 
Thailand

Hallo Frau Hoffmann,
ich muß mich entschuldigen, dass wir immer noch nicht bei Ihnen waren um Bericht über unseren tollen Urlaub zu erstatten. Wir nehmen es uns immer wieder vor, aber irgendwie fehlt die Zeit...

Hongkong: das Hotel war richtig schön, die Zimmer waren wirklich extrem klein, aber für unsere Zwecke völlig ausreichend! es war super sauber und modern eingerichtet. das Frühstücksbuffet war klein, aber für jeden etwas dabei. das Hotel liegt wirklich in einer Seitenstraße von der Nathanroad. Bis zum Hafen läuft man ca. 20 - 30 min oder man nimmt ein Taxi (nicht teuer) dann fährt man ca. 5 min. vom hafen fahren regelmäßig Fähren (ca. 0,20 ¤) zur Insel rüber, wo sich das Bankenviertel und die längste Rolltreppe der Welt befindet. am Abend sollte man sich wieder an der Hafenpromenade einfinden, denn dann werden die Hochhäuser auf der gegenüberligenden Seite abwechselnd angestrahlt und es spielt Musik dazu.
was uns in Hongkong nicht so sehr gefallen hat: wir mussten, um an der Stadtrundfahrt teilnehmen zu können, mit dem Taxi in ein anderes Hotel und wieder zurückfahren. schöner wäre es gewesen, wenn wir in unserem Hotel ein- und wieder ausgestiegen wären - am 1. Tag kennt man sich in der riesen Metropole noch gar nicht aus und kann auch nicht wissen wo welches Hotel liegt. aber sonst war díe Stadtrundfahrt sehr angenehm.

Koh Samui: die Insel und unser Hotel waren sehr schön. das Hotel war sehr abgelegen (für uns optimal). ohne Moped war man aufgeschmissen. aber es gibt einen Österreicher auf der Insel, der die vermietet (pro Tag ca. 5,-¤). auf der Insel selbst zu fahren ist in der Nebensaison überhaupt kein Problem! baden war an unserem Strandabschnitt fast vollig unmöglich. hier hat es sich um ein Paradies für Schnorchler gehandelt. ohne Badeschuhe ist kein reinkommen ins Wasser - viel zu gefährlich! der Strand war grobkörnig und mit vielen zerbrochenen Korallen und Muscheln versetzt. wer nur zum Baden auf die Insel fliegt, der sollte sich ein Hotel am Chaweng Beach nehmen. viel Kultur findet man auf der Insel auch nicht. in 2 Tagen hat man wirklich alles gesehen. es gibt jedoch zahlreiche Möglichkeiten Ausflüge zu Nachbarinseln zu buchen, wo man tauchen kann

Bangkok: das Hotel war riesig, die Zimmer so groß wie eine Suite - super. vom Pool in der 11. Etage konnte man über die ganze Stadt schauen - klasse! das Frühstücksbuffet war das größte von allen, aber es waren einfach zu viele Leute. die Angestellten sind mit dem Abräumen und Kaffeeservieren überhaupt nicht nachgekommen! man mußte ewig warten bis ein Tisch frei wurde! die Stadtrundfahrt war super. wir sind hier anschließend, genau wie in Hongkong, auf eigene Faust mit allen Verkehrsmitteln gefahren und haben uns die Stadt angeguckt.


Wir sind heute noch richtig begeistert von diesem Urlaub. Die Städte, die Menschen, die Kultur und die Hotels - einfach spitze!
Wir können diese Reise nur weiter empfehlen!

Vielen Dank nochmal für die umfangreiche Beratung.

Mit freundlichen Grüßen
Patrick S. und Carmen Z.

Juli 2010

 

Usbekistan 

 

Hallo Frau Hoffmann,

 

nun sind schon wieder einige Wochen vergangen, aber trotzdem muss ich ständig an die Usbekistan Reise denken. All meine Erwartungen wurden mehr als übertroffen. Selten zuvor bin ich mit so vielen Eindrücken nach hause gekehrt. Zu den absoluten Höhenpunkten der Tour zählen Buchara, Samarkand und ganz besonders die Oasenstadt Chiwa, welche einem riesigen Freilichtmuseum gleicht und einem das Gefühl gibt, eine Zeitreise unternommen zu haben und das Flair der alten Seidenstrasse wieder aufleben lässt.

 

Auch wenn in Usbekistan der Tourismus während der Sowjetzeit einen hohen Stellenwert hatte, befindet er sich in der jetzigen Form noch im Aufbau. Umso wichtiger ist es, in meinen Augen, dass auch reichlich Touristen dieses tolle Land bereisen. Denn auf diese ist der arme zentralasiatische Staat angewiesen, nur so können die jahrhunderte alten einzigartigen Baudenkmäler restauriert und erhalten werden.

 

Zu hoffen bleibt nur, sollte der usbekische Fremdenverkehr einen enormen Aufschwung erleben, dass die Bevölkerung auch weiterhin so offen und herzlich gegenüber Touristen bleibt. Die Gastfreundlichkeit führte soweit, dass wir in Buchara spontan auf eine traditionelle usbekische Familienfeier, mit mehr als 200 Gästen eingeladen wurden. Auch die anderen Besuche bei Familien in einem typischen usbekischen Dorf oder das gemeinsame Kochen von Plov, dem Nationalgericht bei einer tadschikischen Familie in Samarkand bleiben unvergessen und machen diese zu einer meiner schönsten Reisen!

 

..all das erlebte entschädigt für die stundenlangen Fahrten, über sehr schlechte Straßen, durch die (langweilige) Kysylkum Wüste.

 

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O.Vogel

 

Mai 2010

 

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Vietnam

 
 
Hallo Frau Hoffmann,

 

auch wenn der Ruf, dem Vietnam vorauseilt, in meinen Augen nicht gerecht werden konnte, war es eine erlebnisreiche Reise.

 

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Zu den (wenigen) Highlights zählen zweifelsohne die Fahrt mit dem Nachtzug von Lào Cai nach Hanoi, die Bootsfahrt durch die Halong Bucht mit Übernachtung auf einer Dschunke, die alte Kaiserstadt Hué und die Sa Pa Region, auch wenn man diese leider zum Opfer des Tourismus zählen muss. Die Besuche in den Dörfern der ethnischen Minderheiten, die in regelrechten Verkaufsveranstaltungen endeten, stellten die Nerven teils auf eine harte Geduldsprobe. Hinzu kommt, dass die wenigen schönen Fleckchen, welche Vietnam landschaftlich zu bieten hat, nur allzu oft mit Müll geschmückt waren.

Aber vielleicht ist gerade all das Außergewöhnliche, was uns bewegt, solch eine Reise anzutreten und was sie vom normalen Erholungsurlaub im schicken Boutique-Hotel unterscheidet.

 

 

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O.Vogel

 

Dezember 2009

     

 

China

 

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Schifffahrt auf dem Li-Fluss - Guilin
         
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Schilfrohrflötenhöhle - Guilin
 
 

Liebe Nicole,

jede noch so lange Reise beginnt mit dem ersten Schritt ... und meine bei aventours! "" Vielen Dank für die perfekte Planung meiner China-Rundreise. Es war ein super Urlaub. China hat so viele Eindrücke hinterlassen, dass ich noch heute Abende mit meinen Geschichten fülle. Besonders eindrucksvoll waren die Tage in Guilin (lassen viele andere Veranstalter leider aus), die Terrakottaarmee in Xian und natürlich das Ersteigen der Großen Mauer bei Peking. Ein großes Lob auch an Meiers Weltreisen, die Organisation war " 1 a mit Sternchen", die chinesischen (deutschsprachigen) Reiseleiter waren sehr nett und aufgeschlossen und trotz des begrenzten Zeitrahmens habe ich viele Höhepunkte des riesigen Reichs der Mitte gesehen!

Viele Grüße aus Köln und bis zum nächsten Urlaub!
Antje

(April2008)

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Terrakottaarmee - Xian

       

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Große Mauer - Peking
 
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