Jambo, liebe Frau Hoffmann und liebes aventours Team,
"Pole, Pole" ... und langsam wird es auch Zeit, dass wir uns ganz herzlich bei Ihnen für die tolle Organisation, kompetente Beratung und freundliche Unterstützung bedanken.
Das Abenteuer " Kilimanjaro "war ein einmaliges Erlebnis und hat einen hohen Stellenwert für uns bekommen.
Der Blick aus dem Flieger war unsere erste Begegnung mit dem Berg. Noch besser ist der Weg hinauf, um selbst da oben zu stehen.
Sonnenaufgang und Gipfelfoto am Uhuru- Peak, der Rebmann Gletscher, eine bizarre Landschaft ... und all die Herausforderungen ... sollte jeder selbst erleben, der gern auf Trekkingreise geht.
Liebe Grüße Fam. Schröter/ Heun
(Juli 2008)
Tanzania - Mount Meru, Kilimanjaro, Safari und Zanzibar
Der Urlaubsplanung im Vorfeld verlangte, einige Prioritäten zu setzen und die standen fest: Akklimatisierungsberg, Kilimanjaro, viele wilde Tiere, kein Massentourismus, Strand und relaxen unter Palmen ..... somit war diese DIAMIR-Reise auserkoren und paßte perfekt - buchen. Ab jetzt hieß es: informieren über Trekking-Route, Equipment testen, checken und kaufen. Es war eine schöne, lange und teure Vorbereitung :-)
Der Flug mit Äthiopien Airline ab Frankfurt am Main ist schon so eine eigene Sache, aber wir haben es so gewollt. Also Augen zu und durch....nach 11 Stunden Flug sind wir trotzdem sicher in Tanzania gelandet. Das Team der Meru View Lodge holte uns dort ab und wir hatten noch einmal die Möglichkeit in einem Bett zu schlafen und fliessend Wasser aus Wand zu genießen.
Dann ging es endlich los !!!
Mount Meru
Den Mount Meru im Arusha Nationalpark haben wir zur Eingewöhnung gewählt. Der Mount Meru ist dabei nicht nur einfach ein Trainingsberg zur Akklimatisierung auf den Kilimanjaro, sondern eine eigenständige wunderschöne Trekking-Tour. Der 4- tägige Aufstieg durch den Regenwald und dann über den Wolken zu wandern ist schon ein tolles Erlebnis. Nach der ersten Zwischenstation auf der Mirakamba Hut - 2500m ging es nun als Tagesmarsch weiter bergauf zur Saddle Hut, dort angekommen, haben wir am Nachmittag noch den Little Meru, 3820 m, bestiegen. Am nächsten Tag erfolgte frühmorgens ab 1:30 Uhr der sehr lange und anstrengende Aufstieg zum Mount Meru. Erschöpft, aber glücklich hatten wir den Gipfel -Socialist Peak 4.566 m- erreicht. Der Sonnenaufgang, der Blick auf den Kili - unbeschreiblich !!! Zum Glück, da waren wir uns alle einig, war der Aufstieg nachts und man konnte nicht sehen wie weit der Gipfel, den Kamm entlang, entfernt ist - it`s Africa !!
Abstieg - und zurück in die Meru View Lodge. Dort wurden wir wieder freundlichst empfangen und bekamen unser Briefing für die Kili-tour.
Kilimanjaro
Marangu-Route mit Hüttenübernachtung in 6 Tagen. Um elf Uhr nachts heißt es Aufstehen, nach einem kurzen "Frühstück" mit (schon wieder) Haferschleim heißem Tee und Keksen, geht es um Mitternacht los, im Mondlicht, Schritt für Schritt und Pole Pole, den steilen Anstieg zum Gillman`s Point am Kraterrand. Durch den losen Lavaschotter wirkt der Weg doppelt so lang. Doch nach 4,5 h haben wir es geschafft, die erste Etappe - Gillman´s Point. Da nur ca. 2/3 der Starter hier ankommen und auch nur noch ca.1/3 weiter geht. Es ist eiskalt und trotz mehrerer Schichten frieren wir wie die Schneider. Eine Tasse heißen Tee und man weckt die Lebensgeister und taut etwas auf.
Hier, bei 5680 Meter begnügen sich die meisten Kilibesteiger. Wir nicht !!! Wir haben nur ein Ziel - diese blöde Bretterwand am Uhuru Peak auf 5895 m -The roof of africa !!!
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Die ganze Gruppe leidet unter der Höhe, Brechreiz, taube Beine und Müdigkeit sind die ständigen Begleiter. Alle Achtung den Guide`s die das mehrfach im Monat tun.Weitere 2 Stunden später stehen wir oben - auf dem höchsten Punkt Africas- und wir sind überglücklich und überSTOLZ. Es ist ein gigantischer und unbeschreiblicher Augenblick - wieder Sonnenaufgang bei fast 6000 m und nun mit Blick auf dem Mount Meru. Nun noch ein kleine "Kampf" um einen Fotoplatz an DER Bretterwand und absteigen. Absteigen ?? nein rutschen, surfen, schlittern .... ach was weiss ich. Wir wollen nur noch eins, ins Bett. Nach 3 Stunden Intensivschlaf und einem Frühstück ging es noch einmal 1000 Höhenmeter nach unten - bis zur Horombo Hut. Dort noch einmal schlafen und am letzten Tag - Restabstieg und der Trail -Kilimanjaro- ist fertig.
Zwischenstation - Meru View Lodge - Dusche, Toilette mit Wasserspülung .... man lernt diese einfachen Dinge jetzt zu schätzen, nach 6 Tagen OHNE :-)
Safari
Die Safari ging durch sämtliche Nationalparks in Tanzania und geschlafen haben wir in Zelten in den Parks oder auf Campingplätzen davor. In einem großen TOYOTA Defender sind wir diese Woche unterwegs. Leider ist unser Guide - Jangala - kein wirklich gesprächiger Reiseführer und wir mußten meist auf unsere eigene Lektüre zurückgreifen und alles im Selbststudium erkunden. Es ist trotzdem eine beeindruckende Tour bei der wir alle wilden Tieren hautnah sehen und fotografieren konnten. Die Big Five - bis auf das Nashorn also nur die Big Four sind immer und immer wieder beeindruckende Tier, die sich von uns, zum Glück, nicht beeindrucken oder stören liesen.
Zanzibar
Zanzibar, die Gewürz- und Fischerinsel mit tausenden Gewürzen, Kaffee, Fischerbooten, dem Flair von Freddy Mercury ......und ebenso etliche weiße Strände mit Palmen. Eine wirklich tolle Insel, wo man sehr viele Dinge sehen und erkunden kann, aber, der man vielleicht etwas zu viel Bedeutung zuerkennt oder man sich einfach nur anders vorstellt. Es ist relativ teuer, fast schon unverschämt was man für einfache Dingen zahlen soll. Wer nicht handeln kann oder nicht will muss halt etwas mehr "Schmerzensgeld" ausgeben. Schade, es gibt nirgendwo richtigen Kaffee - just instand Coffee. Aber wir wollte ja auch nur am Strand liegen und relaxen ..... die vergangenen drei Wochen revue passieren lassen und erholen. Das taten wir auch aus vollen Zügen und es war toll. Unser kleines Hotel - The Ligthhouse - war dafür perfekt geeignet. Wenig Gäste, keine störende Animation, freundliche Bedienung und Hängematten zwischen Palmen - ein Traum, der hier sein Ende nahm.
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Leider geht auch diese Urlaubszeit zu Ende und es bleibt die ewige Erinnerung an einen perfekten Urlaub in Africa.
Stefan & Silvana im August 2008